Warum in die Ferne fahren, wenn das Gute doch so nahe liegt

Urlaub in Sellin – Bäderarchitektur, Bernsteinmuseum und „Schwarzer See“

Sellin

Abendliches Intermezzo, Foto: Marco Barnebeck(Telemarco) / pixelio.de

Ganz im Südosten der beliebten deutschen Urlaubsinsel Rügen, am Übergang zur dortigen Halbinsel Mönchsgut, liegt mit dem kleinen, von etwa 2400 Einwohnern bewohnten Städtchen Sellin ein schon seit etwa 1890 überregional sehr beliebtes Ostseebad, welches seinem ursprünglich aus dem Slawischen stammenden Namen „Grünes Land“ nicht zuletzt durch den benachbarten und als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Küstenhochwald der Granitz noch heute alle Ehre macht. Sehr bekannt ist Sellin bei Gästen, die ihren Urlaub hier verbringen auch für seine imposante, meist ganz in Weiß glänzende Bäderarchitektur, welche man anhand vieler Baudenkmäler und architektonischer Kleinode vor allem an der Wilhelmstraße im zentralen Mittelpunkt des Ortes bewundern kann.

Neben den imposanten Hotels Rügen und dem hier an den feinsandigen Ostseestränden natürlich vor allem eifrig betriebenen Badevergnügen bietet Sellin aber noch weitere interessante Sehenswürdigkeiten. So z.B. das 1999 gegründete und zusätzlich mit Fachgeschäft samt Werkstatt ausgestattete Bernsteimuseum, welches jedes Jahr an die 15 000 Gäste anzieht, und in dem man alles Wissenswerte über das „Gold des Meeres“ erfahren kann. Naturfreunde wiederum, die in ihren Ferien in Sellin vorrangig die bezaubernden Landschaften Rügens erkunden möchten, wandern gerne um den als Totalreservat des Biosphärenreservats Südost-Rügen ausgewiesenen „Schwarzen See“, der durch seine moorigen Randbereiche seltenen und z.T. gefährdeten Pflanzen eine Heimstatt bietet.

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